Golf-Glossar

161 Begriffe zweisprachig (DE/EN) – mit Volltextsuche. Ein paar Buchstaben reichen.

161 Treffer

A

Ace

A

DELoch in einem Schlag – der heilige Gral des Golfsports. Statistisch trifft ein Amateur einen Ace etwa einmal in 12.500 Versuchen. Tradition: Wer einen Ace erzielt, spendiert der Runde eine Runde im Clubhaus.

ENHole-in-one. The rarest achievement in golf – one shot, one hole. Traditionally, the scorer buys drinks for everyone in the clubhouse.

Address / Ball ansprechen

A

DEDie Position, die ein Spieler einnimmt, bevor er den Schlag ausführt – Füße schulterbreit, Körperausrichtung parallel zur Ziellinie, Schläger hinter dem Ball. Laut Regel gilt der Ball als „angesprochen", sobald der Spieler seinen Stand eingenommen und den Schläger hinter oder vor den Ball gelegt hat.

ENThe position a player takes before making a stroke. Once a player takes their stance and grounds the club, the ball is considered addressed.

AimPoint

A

DEEine wissenschaftliche Methode zum Lesen von Greens, bei der der Spieler mit den Füßen die Hangneigung erspürt und anhand einer Fingerhaltetechnik die Brechung des Putts berechnet. Von PGA-Tour-Spielern wie Adam Scott und Justin Rose verwendet.

ENA green-reading method using the feet to feel slope and finger placement to calculate the break. Used by several tour professionals.

Albatros (Doppel-Eagle)

A

DEDrei Schläge unter Par – alternative Bezeichnung für „Double Eagle". Extrem selten, oft als schönster Moment einer Golferkarriere bezeichnet.

ENThree under par on one hole. Alternative term: double eagle. One of the rarest and most celebrated scores in golf.

Albatross (auch: Double Eagle)

A

DEDrei Schläge unter Par an einem Loch – extrem selten, selbst auf Profi-Tour. An einem Par-5-Loch bedeutet das: Ball mit dem zweiten Schlag ins Loch. An einem Par-4 theoretisch mit dem Abschlag. Im deutschen Sprachraum auch „Dreifachadler" genannt.

ENThree under par on a single hole. The rarest score in regular play – effectively a double eagle in American terminology.

Alignment / Ausrichtung

A

DEDie Körper- und Schlägerkopfausrichtung zum Ziel. Korrekte Ausrichtung bedeutet: Schultern, Hüfte und Füße parallel zur Ziellinie, Schlägerfläche direkt auf das Ziel gerichtet. Einer der häufigsten Fehler bei Amateuren.

ENThe positioning of the body and clubface relative to the target. Poor alignment is one of the most common amateur mistakes.

Approach Shot / Annäherungsschlag

A

DEJeder Schlag, der gezielt auf das Grün gespielt wird – typischerweise mit einem Eisen oder Wedge. Je kürzer der Approach, desto mehr Kontrolle über Flugbahn und Spin ist gefragt.

ENA shot played with the intention of landing the ball on the green. Usually played with an iron or wedge from 200 yards or closer.

Approach Wedge / AW

A

DEAuch „Gap Wedge" – ein Wedge mit etwa 50–52 Grad Loft, der die Lücke (Gap) zwischen Pitching Wedge (~46°) und Sand Wedge (~56°) schließt. Für Annäherungsschläge aus 90–120 Metern.

ENAlso called a gap wedge – a wedge (~50–52°) that bridges the distance gap between the pitching wedge and sand wedge. Ideal for 90–120 meter approach shots.

Away

A

DEDer Spieler, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt liegt, spielt als nächster – so schreibt es die traditionelle Spielreihenfolge vor. Im modernen Spiel und insbesondere beim Ready Golf wird davon oft abgewichen, um das Tempo zu erhöhen.

ENThe player whose ball lies farthest from the hole plays next, per traditional etiquette. Modern "ready golf" often sets this aside for pace of play.

B

Back Nine / Rückneun

B

DEDie zweite Hälfte einer 18-Loch-Runde, also Loch 10 bis 18. Die erste Hälfte heißt entsprechend „Front Nine" oder „Vorneun". Viele Plätze haben ihre schwersten oder eindrucksvollsten Löcher auf der Rückneun.

ENHoles 10 through 18 of an 18-hole course. The second half of a full round.

Backspin

B

DERückwärtsdrehung des Balls im Flug, erzeugt durch steilen Treffwinkel und scharfe Schlägerkante. Ein Ball mit viel Backspin stoppt nach der Landung abrupt oder zieht sogar zurück. Wedge-Spieler auf den Profi-Touren beherrschen Backspin so präzise, dass sie Bälle gezielt rückwärts auf die Fahne spielen.

ENReverse spin imparted on the ball, causing it to stop quickly or spin back after landing. Requires a clean, descending strike with a lofted club.

Ball in Play / Ball im Spiel

B

DEEin Ball gilt als im Spiel, sobald der Spieler beim Abschlag einen Schlag danach gemacht hat. Er bleibt im Spiel, bis er regelkonform eingelocht wurde oder ein anderer Ball ins Spiel gebracht wird (z. B. provisorischer Ball, Dropout).

ENA ball is in play from the moment a stroke is made at the tee until it is holed or another ball is substituted under the rules.

Ball Mark / Pitchmarke

B

DEEindrucksstelle im Grün, die ein auftreffender Ball hinterlässt. Jeder Spieler ist verpflichtet, eigene Pitchmarken zu reparieren – und darf fremde reparieren. Nicht reparierte Marken verhärten und beschädigen das Grün dauerhaft. Zum Reparieren das Grünwerkzeug (Pitch Repairer) schräg unter die Marke setzen und Erde zur Mitte schieben, nie hochhebeln.

ENAn indentation in the putting green caused by a ball landing. Players must repair their own ball marks and may repair others. Proper repair extends the life of the green surface.

Banana Ball

B

DEUmgangssprachlich für einen starken Slice – der Ball beschreibt im Flug eine ausgeprägte Kurve nach rechts (bei Rechtshändern), ähnlich der Form einer Banane. Entsteht durch eine außen-nach-innen-Schwungbahn mit offener Schlägerfläche.

ENSlang for an extreme slice – the ball curves sharply to the right (for right-handers), resembling a banana in shape.

Birdie

B

DEEin Schlag unter Par an einem Loch. Der Begriff stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert; „bird" war im amerikanischen Slang eine Bezeichnung für etwas Tolles. An einem Par-4 bedeutet Birdie: Grün in zwei Schlägen erreichen, einmal einlochen. Das Ziel jedes Amateurs.

ENOne stroke under par on a hole. Derived from early 20th-century American slang where "bird" meant something excellent.

Birdie Putt

B

DEEin Putt, der, wenn er eingelocht wird, ein Birdie ergibt. Psychologisch anders besetzt als ein Par-Putt – es gibt keinen Druck, man kann nur gewinnen.

ENA putt that, if holed, results in a birdie. Less pressure than a par putt – there is only upside.

Blind Shot / Blinder Schlag

B

DEEin Schlag zu einem Ziel, das der Spieler nicht sehen kann – etwa über eine Kuppe, eine Baumreihe oder einen Hügel. Besonders auf Links-Plätzen häufig. Oft sind Richtungsmarkierungen (Stangen, Linien auf der Scorekarte) als Orientierung vorhanden.

ENA shot played to a target that cannot be seen from the hitting position. Common on links courses and hilly terrain.

Bogey

B

DEEin Schlag über Par an einem Loch. Historisch war ein Bogey das Ergebnis eines guten Amateurs – erst später wurde Par der Maßstab. Heute gilt ein Bogey als solides, aber nicht überzeugendes Ergebnis. Spieler mit Handicap 18 spielen statistisch ein Bogey pro Loch.

ENOne stroke over par on a hole. Historically considered a good score for an amateur before par became the standard.

Bogey Golf

B

DESich ein Bogey pro Loch als Ziel setzen – für Spieler mit Handicap 18 bis 27 eine realistische und strategisch sinnvolle Zielvorgabe. Bogey Golf konsequent zu spielen bedeutet, Doppelbogeys und schlechtere Ergebnisse aktiv zu vermeiden.

ENSetting a bogey as the target score per hole – a realistic and strategic approach for mid-handicap players. Consistent bogey golf means actively avoiding double bogeys and worse.

Bogey Player

B

DEEin Golfer, dessen Spielstärke einem Netto-Ergebnis von Bogey (einem Schlag über Par) pro Loch entspricht – was einem Handicap-Index von etwa 18 entspricht. Der Begriff wird oft als Referenzpunkt für Course-Rating-Berechnungen verwendet.

ENA player who shoots one over par per hole on average, roughly corresponding to a Handicap Index of 18. Used as a benchmark in course rating systems.

Break / Brechung (Putt)

B

DEDie Seitenbewegung eines Putts durch Gefälle und Kontur des Grüns. Ein Putt, der von rechts nach links bricht, heißt „links brechend". Das Lesen des Breaks – also die korrekte Einschätzung von Richtung und Stärke – ist eine der schwierigsten Fähigkeiten im Golf.

ENThe sideways curve of a putt caused by the slope and contour of the green. Reading the break correctly is one of the most skill-dependent aspects of putting.

Bump and Run

B

DESchlagvariante, bei der der Ball flach gehalten und absichtlich kurz vor dem Grün aufgesetzt wird, um dann auf der Grünoberfläche weiterzurollen. Klassische Technik auf Links-Plätzen, wo Wind und harte Grüns Hochschläge erschweren. Wird oft mit einem langen Eisen oder Hybrid gespielt.

ENA low-trajectory shot played to land short of the green and roll out to the pin. A staple of links golf, where wind and firm conditions make high lofted shots unreliable.

Bunker / Sandbunker

B

DEVertiefung im Boden, mit Sand gefüllt, als Hindernis angelegt. Im Bunker gelten besondere Regeln: Der Schläger darf vor dem Schlag den Sand nicht berühren (kein Grounding). Unterschieden wird zwischen Greenside Bunker (direkt am Grün) und Fairway Bunker (auf dem Fairway). Lose natürliche Gegenstände wie Blätter dürfen im Bunker entfernt werden, angehäufter Sand jedoch nicht bewegt werden.

ENA prepared area of sand, typically a hazard. The club may not touch the sand before the stroke (no grounding). Divided into greenside bunkers and fairway bunkers.

C

Caddie

C

DEDer Träger der Golftasche, gleichzeitig oft Berater, Stratege und psychologische Stütze. Ein guter Caddie kennt den Platz, liest Greens, gibt Entfernungen an und hält den Spieler ruhig. Auf der Profi-Tour sind Caddies meist erfahrene Profis mit jahrzehntelanger Erfahrung – Tiger Woods' langjähriger Caddie Steve Williams gilt als der bekannteste der Geschichte.

ENA person who carries a player's bag and often provides strategic advice. At tour level, caddies are experienced professionals who read greens, give yardages, and manage the player's mindset.

Carry

C

DEDie Luftdistanz, die der Ball zurücklegt, bevor er erstmals den Boden berührt. Unterschied zu „Total Distance": Carry + Roll = Gesamtdistanz. Besonders wichtig, wenn Hindernisse (Bunker, Wasser, Rough) überflogen werden müssen.

ENThe distance the ball travels through the air before first touching the ground. Distinct from total distance, which includes rollout.

Casual Water / Vorübergehendes Wasser

C

DEJede temporäre Wasseransammlung auf dem Platz, die nicht als Penalty Area ausgewiesen ist – z. B. Pfützen nach Regen oder überschwemmte Senken. Der Spieler hat Anspruch auf straffreie Erleichterung, wenn sein Ball oder sein Stand im casual water liegt.

ENAny temporary accumulation of water visible before or after the player takes their stance, not defined as a penalty area. Free relief is available.

Chip Shot / Chip

C

DEKurzer Annäherungsschlag vom Rand des Grüns oder aus der Nähe, mit wenig Flug und viel Roll. Gespielt mit einem kurzen bis mittelsteilem Eisen (7–9 Eisen, PW). Das Ziel: Ball kontrolliert auf dem Grün aufsetzen und rollen lassen. Unterschied zum Pitch: weniger Höhe, mehr Bodenroll.

ENA short shot played near the green with minimal loft and maximum roll. Typically played with a 7–9 iron or pitching wedge.

Clubface / Schlägerfläche

C

DEDie Trefferfläche des Schlägers. Ihre Ausrichtung im Moment des Treffers bestimmt maßgeblich die Flugrichtung des Balls. Eine offene Schlägerfläche (zeigt nach rechts beim Rechtshänder) erzeugt Fade oder Slice, eine geschlossene Fläche Draw oder Hook.

ENThe hitting surface of the club. Its angle at impact primarily determines the ball's starting direction and spin.

Compression (Ball)

C

DEDie Verformbarkeit des Golfballs beim Aufprall. Niedrige Kompression (70–80) = weich, für langsamere Schwunggeschwindigkeiten geeignet. Hohe Kompression (100+) = hart, für schnelle Schwünge. Falscher Kompressionsball kostet Distanz.

ENThe deformation of a golf ball at impact. Low compression balls (70–80) suit slower swing speeds; high compression (100+) suits faster swingers. Mismatched compression costs distance.

Condor

C

DEVier Schläge unter Par an einem Loch – das bedeutet an einem Par-5-Loch ein Hole-in-One. In der gesamten aufgezeichneten Golfgeschichte gibt es weniger als fünf dokumentierte Condors. Theoretisch auch an einem Par-6 als Hole-in-Two möglich.

ENFour under par on a single hole. Effectively a hole-in-one on a par 5. One of the rarest feats in golf history, with fewer than five documented cases worldwide.

Course Management / Platzstrategie

C

DEDie bewusste, strategische Planung jedes Schlags unter Berücksichtigung von Risiko, Belohnung, Windbedingungen, Hindernissen und persönlicher Spielstärke. Gutes Course Management unterscheidet fortgeschrittene Spieler von Anfängern – nicht jeder Schuss muss auf die Fahne gespielt werden.

ENThe strategic planning of each shot based on risk/reward, conditions, course layout, and personal strengths and weaknesses.

Course Rating / Platzwertung (CR)

C

DEEine Zahl, die die Schwierigkeit eines Platzes für einen Scratch-Spieler (Handicap 0) bewertet. Sie wird vom zuständigen Verband (in Deutschland: DGV) ermittelt und ist Grundlage der Handicap-Berechnung nach WHS. Ein Platz mit CR 71.5 ist leichter als einer mit CR 74.2.

ENA numerical evaluation of the difficulty of a course for a scratch golfer (0 handicap), determined by the governing body. Used in handicap calculations.

Cut (Schlag)

C

DEAbsichtlich gespielte leichte Linksabweichung des Balls (für Rechtshänder) – eine kontrollierte, kleine Fade-Variante. Häufig für präzise Annäherungsschläge verwendet, wenn man den Ball weich und mit wenig Roll auf dem Grün landen möchte.

ENAn intentional, controlled left-to-right shot shape (for right-handers). A deliberate fade used for precise approaches.

Cut (Turnier)

C

DEDie nach zwei Runden festgelegte Ergebnisgrenze in Turnieren, ab der nur noch die besten Spieler weitergemeldet werden. Wer den Cut nicht schafft (missed cut), scheidet aus und erhält in der Regel kein Preisgeld. Auf der PGA Tour variiert der Cut je nach Turnier und Feldgröße.

ENThe score threshold after the first two rounds of a tournament, below which players are eliminated. Players who don't make the cut receive no prize money.

D

Divot / Divot

D

DEDas Stück Rasen, das beim Eisenschlag aus dem Boden gerissen wird. Ein korrekter Divot-Aushub vor oder am Ball zeigt einen absteigenden Trefferwinkel – das Zeichen eines soliden Eisenschlags. Etikette: Den Divot zurücklegen oder Sand aus der Divot-Tasche nachfüllen.

ENThe piece of turf removed when striking an iron shot. A divot taken after the ball indicates a correct descending strike. Players are expected to replace divots or fill them with sand.

Dog Leg / Dogleg

D

DEEin Loch mit einer Kurvenlinie nach rechts (Dog Leg right) oder links (Dog Leg left). Der Spieler muss entscheiden: sicher um die Ecke spielen, oder über den Knick hinweg riskieren, um eine kürzere Distanz zum Grün zu erhalten.

ENA hole with a bend to the left or right. Players must decide whether to play around the corner safely or cut the corner for a shorter approach.

Double Bogey

D

DEZwei Schläge über Par an einem Loch. Auf einer Netto-Scorecard bei Stableford-Turnierspielen liefert ein Double Bogey null Punkte. Für Spieler mit mittlerem Handicap eine schmerzhafte, aber häufig vorkommende Situation.

ENTwo strokes over par on a hole. In Stableford competition, a double bogey typically scores zero points.

Draw

D

DEKontrollierte, leichte Rechtskurve des Balls (für Rechtshänder: der Ball zieht von rechts nach links). Ein Draw hat mehr Rollout als eine Fade und gilt als kraftvoller Schlag. Die meisten Tour-Profis bevorzugen einen Draw off the tee, weil er mehr Distanz bringt.

ENA controlled shot that curves gently from right to left (for right-handers). Generates more rollout than a fade and is generally considered a powerful, distance-producing shot shape.

Drive / Abschlag

D

DEDer Abschlagschlag von der Tee-Box, in der Regel mit dem Driver gespielt. Ziel ist maximale Distanz und kontrollierte Platzierung auf dem Fairway. Ein guter Drive setzt die Runde auf den Erfolgsweg – viele Profis sagen, dass Golf vom Abschlag gewonnen wird.

ENThe tee shot on a par 4 or par 5, typically played with a driver. Distance and accuracy off the tee set up the entire hole.

Driver (1er Holz)

D

DEDer Schläger mit dem größten Kopf und dem wenigsten Loft (typisch 8–12 Grad) – designed für maximale Distanz vom Abschlag. Moderne Driver haben Köpfe aus Titan oder Kohlefaser mit einem Volumen von bis zu 460 cm³ (Regelmaximum). Der am schwersten zu kontrollierende Schläger im Bag.

ENThe club with the largest head and lowest loft, designed for maximum distance off the tee. Modern drivers have heads up to 460 cc, the maximum allowed by the rules.

Driving Range

D

DEÜbungsanlage zum Abschlagen, ohne ein echtes Loch zu spielen. Meist mit nummerierten Abschlagplätzen, Abstandsmarkierungen und Targets. Unverzichtbar für das Eingrooven neuer Bewegungen und das Aufwärmen vor der Runde.

ENA facility for practicing full shots. Typically features marked distances, target areas, and multiple hitting bays.

Drop / Droppen

D

DEDas regelkonforme Ins-Spiel-Bringen eines Balls nach einer Regelsituation (z. B. Penalty Area, Unspielbar, Out of Bounds). Seit der Regelrevision 2019: Der Ball wird aus Kniehöhe fallengelassen und muss im Erleichterungsbereich aufkommen und verbleiben. Vorher musste er aus Schulterhöhe gedroppt werden.

ENThe procedure for putting a ball back in play after a relief situation. Since 2019, the ball must be dropped from knee height and must land and stay within the relief area.

E

Eagle

E

DEZwei Schläge unter Par an einem Loch. An einem Par-5 bedeutet das: Grün in zwei Schlägen (GIR) und einmal einlochen. An einem Par-4 ein Hole-in-One. Eagles sind für Amateurspieler seltene Höhepunkte einer Saison – auf der Tour gehören sie zu einem soliden Wochenende.

ENTwo strokes under par on a hole. On a par 5, this typically means reaching the green in two and one-putting. Eagles are rare highlights for amateurs and expected weekend staples on tour.

Embedded Ball / Eingebetteter Ball

E

DEEin Ball, der nach dem Aufprall in seinem eigenen Einschlagloch steckt (auch „Plugged Lie" genannt). Im allgemeinen Gelände (Fairway, Grünvorfeld) hat der Spieler straffreie Erleichterung. Im Rough gilt die Erleichterung nur, wenn die lokale Regel dies ausdrücklich vorsieht.

ENA ball that is stuck in its own pitch mark, also called a "plugged lie." Free relief is available in the general area (fairway and closely mown areas); in the rough only if a local rule applies.

Etikette / Golf Etiquette

E

DEUngeschriebene (und teils im Regelwerk verankerte) Verhaltensregeln im Golf: Ruhe während fremder Schläge, kein Betreten der Putting-Linie, Pitchmarken reparieren, Bunker harken, Spieltempo halten, keine Handys klingeln lassen. Etikette ist die Seele des Golfsports.

ENThe code of conduct in golf – keeping quiet during others' shots, repairing ball marks, raking bunkers, maintaining pace of play, and showing respect for fellow players and the course.

F

Fade

F

DEKontrollierte, leichte Linksabweichung (für Rechtshänder: Ball zieht von links nach rechts). Eine Fade ist präziser und landet weicher als ein Draw, hat aber weniger Rollout. Lee Trevino und Jack Nicklaus waren berühmt für ihre kontrollierten Fades.

ENA controlled shot that curves gently from left to right (for right-handers). More precise and softer-landing than a draw, but with less rollout.

Fairway

F

DEDer kurz gemähte Bereich zwischen Abschlag und Grün – der ideale Landeplatz für den Abschlag. Fairways bieten den besten Lie für den nächsten Schlag. Breite Fairways gelten als fair, enge als Strafgericht. Gemessen wird die Fairway-Breite oft in Metern oder Yards.

ENThe closely mown area of short grass between the tee and the green. Landing in the fairway provides the best lie for the next shot.

Fairway Bunker

F

DESandbunker, der auf oder neben dem Fairway positioniert ist – also nicht direkt am Grün. Aus einem Fairway Bunker muss der Spieler den Ballkontakt vor dem Sand treffen (clean contact), um maximale Distanz zu erzielen. Der Schläger darf den Sand vor dem Schlag nicht berühren.

ENA sand bunker positioned on or adjacent to the fairway, not near the green. Clean ball contact before hitting sand is essential for distance.

Fat Shot / Fat

F

DEDer Schläger trifft den Boden vor dem Ball – der Ball fliegt deutlich kürzer und tiefer als beabsichtigt. Häufiger Fehler bei nassem Boden oder zu viel Gewicht auf der Hinterseite. Im Deutschen auch „dicker Schlag" oder „Dicker" genannt.

ENHitting the ground before the ball, causing the shot to come up well short of the intended target. Also called a "fat" or "heavy" shot.

Flag In / Flag Out

F

DEDie Entscheidung, ob die Fahne beim Putten im Loch steckt oder herausgezogen wird. Seit 2019 ist beides erlaubt – ohne Strafschlag wenn der Ball die steckengebliebene Fahne trifft. Viele Spieler lassen die Fahne heute stecken, um Tempo zu machen.

ENThe choice to putt with the flagstick in or out. Since 2019, both are permitted with no penalty for hitting the flagstick when putting.

Flagstick / Fahne

F

DEDer Stab mit Fahne im Loch, der als Zielmarkierung dient. Seit der Regelrevision 2019 darf die Fahne beim Putten im Loch stecken bleiben – das beschleunigt das Spiel und war vorher verboten. Der Spieler entscheidet selbst, ob er die Fahne stecken lässt.

ENThe pole with flag marking the hole. Since 2019, players may leave the flagstick in the hole when putting, having no penalty if the ball hits it.

Flop Shot / Lob

F

DEEin extrem hoher, steiler Schlag mit einem Lob Wedge (58–64 Grad Loft), der den Ball fast senkrecht aufsteigen und mit wenig Rollout weich landen lässt. Geeignet für enge Lagen rund ums Grün, wenn der Ball schnell stoppen muss. Riskant bei schlechtem Lie.

ENA high, soft shot played with maximum loft (lob wedge, 58–64°) that flies steeply upward and lands softly with minimal rollout. High risk – requires a clean lie.

Fore!

F

DEWarnruf, wenn ein Ball in Richtung anderer Spieler oder Zuschauer fliegt. Sofort und laut zu rufen – das ist nicht nur Etikette, sondern Sicherheitspflicht. Wer „Fore!" hört, sollte sich ducken und den Kopf schützen, nicht nach dem Ball suchen.

ENThe warning shout when a ball is heading toward other players or spectators. Shouting "Fore!" immediately and loudly is a safety requirement, not merely good manners.

Four-Ball

F

DESpielformat, bei dem zwei Spieler als Team gegeneinander antreten. Beide spielen ihren eigenen Ball, das bessere der beiden Ergebnisse zählt. Auch bekannt als „Better Ball". Beliebtes Teamformat bei Clubs und im Ryder Cup.

ENA match or competition format where two players form a team, each playing their own ball. The lower of the two scores counts per hole.

Foursome / Vierer

F

DESpielformat, bei dem zwei Teams aus je zwei Spielern gegeneinander antreten und sich dabei einen Ball teilen (abwechselnd schlagen). Nicht zu verwechseln mit einer Gruppe von vier Spielern, die alle eigene Bälle spielen – das ist ein „Four-Ball".

ENA competition format where two teams of two players alternate hitting one ball per team. Not to be confused with a group of four players playing individual balls (which is a four-ball).

Fringe / Collar

F

DEDer schmale Grasstreifen rund ums Grün mit etwas mehr Länge als der eigentliche Putting-Bereich. Technisch noch nicht Grün – Pitchmarken-Reparatur ist nicht verpflichtend, aber trotzdem empfohlen. Putter kann verwendet werden.

ENThe closely mown grass surrounding the putting green, slightly longer than the green surface itself. Not technically part of the green, but puttable.

Front Nine / Vorneun

F

DEDie ersten neun Löcher einer 18-Loch-Runde. Oft sind die Ergebnisse auf der Vorneun und der Rückneun deutlich unterschiedlich – Müdigkeit, Windrichtung oder Platzschwierigkeit spielen eine Rolle.

ENThe first nine holes of an 18-hole round. Performance can differ significantly between front and back nine due to fatigue, wind, or difficulty variation.

G

Gimme

G

DEEin kurzer Putt, der von den Mitspielern als sicher eingelocht angesehen und deshalb „gegeben" wird – d. h. der Spieler muss ihn nicht mehr einlochen und zählt einen Schlag. Nur im Match Play offiziell regelkonform. Im Zählspiel (Stroke Play) sind Gimmes nicht erlaubt, werden aber auf Freundschaftsrunden oft toleriert.

ENA short putt conceded by opponents as unmissable. Legal in match play; technically not allowed in stroke play, though commonly accepted in casual rounds.

GIR – Greens in Regulation

G

DEEin Grün gilt als „in Regulation" erreicht, wenn der Ball spätestens mit dem zweiten Schlag unter Par auf dem Grün liegt – also bei einem Par-3 in einem Schlag, bei einem Par-4 in zwei Schlägen, bei einem Par-5 in drei Schlägen. GIR-Rate ist eine der wichtigsten Statistiken für Annäherungsqualität.

ENA green is "in regulation" when a player's ball is on the putting surface in par minus 2 strokes. GIR percentage is a key measure of iron play quality.

Grand Slam

G

DEDas Gewinnen aller vier Major-Turniere in einem Kalenderjahr – das Unwahrscheinlichste im Profigolf. Tiger Woods hielt alle vier Major-Trophäen gleichzeitig (2000/2001), was als „Tiger Slam" bezeichnet wird, da es nicht im gleichen Kalenderjahr war. Bobby Jones gewann 1930 den einzigen echten Grand Slam.

ENWinning all four major championships in a single calendar year. The rarest achievement in professional golf. Bobby Jones is the only golfer to have achieved it (1930, with the amateur and open championships of both the US and UK).

Green / Putting Green / Grün

G

DEDas sehr kurz gemähte Grasfeld rund um das Loch – der Zielpunkt jedes Lochs. Auf dem Grün wird geputtet. Das Grün bietet besondere Regeln: Pitchmarken reparieren ist erlaubt, Spike Marks (seit 2019) ebenfalls. Spieler dürfen die Linie ihres Putts nicht berühren, außer beim Reinigen oder Markieren des Balls.

ENThe closely mown area surrounding the hole where putting takes place. Special rules apply: ball marks may be repaired, the putting line may not be touched (except for specific allowed actions).

Green Fee

G

DEDie Gebühr für eine Runde auf einem Golfplatz als Gast (ohne Vereinsmitgliedschaft). Variiert je nach Platz zwischen 20 € (öffentliche Anlagen) und über 500 € (Prestige-Resorts, Rota-Plätze, Pebble Beach etc.).

ENThe fee paid to play a round at a golf course as a non-member. Ranges from modest sums at municipal courses to several hundred dollars at premium resorts.

Greenkeeper / Platzwart

G

DEDer Fachmann (oder das Team), das für die Pflege und den Unterhalt der Golfanlage verantwortlich ist. Mähen, Bewässern, Düngen, Loch-Positionierung, Bunker-Pflege – Greenkeeper arbeiten oft ab 4 Uhr morgens, damit der Platz bei Öffnung perfekt ist.

ENThe professional responsible for maintaining the golf course. Greenkeepers manage mowing, irrigation, fertilization, hole placement, and bunker maintenance, often starting work before dawn.

Grip (Ausrüstung)

G

DEDer Gummi- oder Lederbezug am oberen Ende des Schlägerschafts, den der Spieler in den Händen hält. Abgenutzte Griffe reduzieren die Kontrolle erheblich – Experten empfehlen, Griffe jährlich oder nach 40–50 Runden zu ersetzen.

ENThe rubber or leather covering at the top of the club shaft. Worn grips reduce control; experts recommend replacement annually or every 40–50 rounds.

Grip (Technik)

G

DEDie Art, wie der Spieler den Schläger hält. Hauptvarianten: Vardon-Grip (Überlappungsgriff, am verbreitetsten), Interlock-Grip (Zeigefinger und kleiner Finger verhaken) und Baseball-Grip (zehn Finger, für Anfänger). Griffdruck und -position beeinflussen maßgeblich die Schlägerflächen-Ausrichtung.

ENThe manner in which a player holds the club. Main styles: Vardon/overlap grip, interlocking grip, and 10-finger/baseball grip. Grip pressure and position heavily influence clubface control.

Gross Score / Brutto

G

DEDas tatsächliche, ungekürzte Ergebnis ohne Abzug des Handicaps. Gegenteil: Net Score / Netto. Im Profi-Golf gibt es ausschließlich Brutto-Wertungen.

ENThe actual score before applying handicap strokes. Opposite of net score. All professional competitions use gross scoring.

Ground Under Repair (GUR) / Boden in Ausbesserung

G

DEVom Platz als GUR markierter Bereich (weiße Linie oder Schilder), der sich im Wiederherstellungsprozess befindet. Der Spieler hat Anspruch auf straffreie Erleichterung, wenn sein Ball in einem GUR-Bereich liegt oder wenn der Bereich seinen Stand oder Schwung stört.

ENAn area of the course marked (usually with white lines) that is under maintenance. Players are entitled to free relief when their ball lies in or their stance or swing is affected by GUR.

H

Handicap / Vorgabe

H

DEEin numerischer Ausgleichswert, der Spielern unterschiedlicher Spielstärke ermöglicht, fair gegeneinander zu spielen. Ein Handicap Index von 18 bedeutet, dass der Spieler im Schnitt 18 Schläge über Par spielt. Je niedriger das Handicap, desto besser der Spieler. Scratch = 0.

ENA numerical measure of a golfer's ability used to level the playing field. A lower handicap indicates a better player; scratch = 0, meaning no handicap adjustment needed.

Handicap Allowance

H

DEDer Prozentsatz des Handicaps, der in bestimmten Formaten angerechnet wird. In vielen Wettbewerben wird nicht das volle Handicap, sondern z. B. 95 % (Einzel Stroke Play) oder 85 % (Four-Ball) verwendet.

ENThe percentage of a player's handicap applied in a given format. Stroke play singles typically uses 95%, four-ball 85%.

Handicap Index

H

DEDer nach World Handicap System (WHS) berechnete Vorgabewert, der die Spielstärke des Golfers über alle Plätze und Bedingungen hinweg widerspiegelt. Er wird aus den besten 8 Score Differentials der letzten 20 Runden ermittelt.

ENThe official measure of a player's demonstrated ability under the World Handicap System (WHS). Calculated from the best 8 score differentials of the last 20 rounds.

Hole / Loch

H

DE(1) Das Ziel auf dem Grün: 108 mm (4,25 Zoll) Durchmesser, mindestens 101,6 mm tief. (2) Die gesamte Spieleinheit von Abschlag bis Grün. Ein Standardplatz hat 18 Löcher.

EN(1) The hole in the putting green: 108 mm (4.25 inches) in diameter and at least 101.6 mm deep. (2) The entire playing unit from tee to green.

Hook

H

DEStarke, unkontrollierte Kurve des Balls nach links (beim Rechtshänder), stärker ausgeprägt als ein Draw. Entsteht durch eine extrem geschlossene Schlägerfläche beim Aufprall. Ein Hook landet oft im Rough oder hinter Bäumen. Im Profi-Golf bezeichnet man ihn mitunter als „Zug" oder „wilden Draw".

ENA shot that curves sharply to the left (for right-handers), more pronounced than a draw. Caused by a severely closed clubface at impact.

Hosel

H

DEDie Hülse am Schlägerschaft, in die die Schlägerköpfe bei modernen Schlägern eingesteckt oder verschraubt sind. Der gefürchtete „Hosel Rocket" (auch Shank) entsteht, wenn der Ball den Hosel statt der Schlägerfläche trifft – Ergebnis: Ball fliegt im 45-Grad-Winkel nach rechts.

ENThe socket on the club head where the shaft connects. Hitting the ball off the hosel rather than the face produces a shank – the most dreaded mis-hit in golf.

Hybrid / Hybrid-Schläger

H

DESchläger, der Eigenschaften von Eisen und Fairway-Holz kombiniert. Einfacher zu spielen als lange Eisen (3–5), bietet aber ähnliche oder mehr Distanz. Von vielen Amateuren und Seniorspielern als Ersatz für lange Eisen verwendet.

ENA club combining traits of irons and fairway woods. Easier to hit than long irons with similar or greater distance. Popular replacement for 3–5 irons among amateurs and senior players.

I

Inside Out (Schwungbahn)

I

DEEine Schwungbahn, bei der der Schläger von innen nach außen durch die Ballzone geführt wird – Voraussetzung für einen Draw oder Hook. Gegenteil: Outside In (erzeugt Fade oder Slice).

ENA swing path where the clubhead moves from inside the target line to outside through impact – the path that produces a draw or hook.

Iron / Eisen

I

DESchlägertyp mit flachem, eckigem Kopf aus Stahl oder Eisen, nummeriert von 1 bis 9 sowie Wedges. Kurze Eisen (7–9) sind leichter zu spielen und für Annäherungsschläge; lange Eisen (1–4) erfordern mehr Technik und werden von vielen Amateuren durch Hybrids ersetzt.

ENClub type with a flat, angled metal head, numbered 1–9 plus wedges. Short irons (7–9) are easier to hit; long irons (1–4) require more skill and are often replaced by hybrids.

K

Kick / Bounce

K

DEDie unvorhersehbare Abweichung, die ein rollender Ball durch Unebenheiten im Gelände erfährt. „Lucky Kick" = der Ball prallt günstig von einem Hindernis ab. „Bad Kick" = unglücklicher Abpraller. „Rub of the Green" ist der Regelausdruck dafür.

ENThe unpredictable deflection a ball takes after hitting the ground or an obstacle. A "lucky kick" benefits the player; a "bad kick" does not. Covered by the concept of "rub of the green."

Knock-down Shot

K

DESchlag mit bewusst reduziertem Loft und verkürztem Follow-through, um einen niedrigen, durchdringenden Flug zu erzielen – z. B. gegen den Wind oder unter Hindernissen. Ähnlich dem Punch Shot, aber etwas mehr Kontrolle und Flug.

ENA shot played with a reduced follow-through to produce a lower, controlled flight – especially effective in wind or when a lower trajectory is needed.

L

Lay Up / Layup

L

DEBewusste Entscheidung, einen Schlag kurz vor einem Hindernis (Wasser, Bunker) zu spielen, statt es zu riskieren, direkt ans Grün zu kommen. Gutes Course Management bedeutet manchmal, auf das Risiko zu verzichten und stattdessen eine sichere Position für den nächsten Schlag zu wählen.

ENA deliberate conservative shot played to avoid a hazard, choosing safety over distance. An example of smart course management over ego-driven shot selection.

Leaderboard

L

DEDie Ergebnisanzeige bei Turnieren – sortiert nach aktuellem Score, live aktualisiert. Im modernen Profigolf werden Leaderboards digital und in Echtzeit über Scoring-Apps aktualisiert. In der Halle der Majors zählen die handgeschriebenen Anzeigetafeln zu den ikonischsten Bildern des Sports.

ENThe live scoring display in a tournament, showing players ranked by their current score relative to par.

Lie

L

DEDie Lage des Balls auf dem Untergrund: im Fairway (gutes Lie), im Rough (schwieriges Lie), in einer Senke (schlechtes Lie), auf einem Hang (Hanglage). Das Lie bestimmt, was an Schlägen möglich ist – ein tief im Rough liegender Ball lässt kaum Kontrolle zu.

ENThe position of the ball on the ground. A "good lie" means the ball sits cleanly in short grass; a "bad lie" means it's buried in rough, a divot, or an awkward position.

Lie Angle

L

DEDer Winkel zwischen dem Schaft und dem Boden, wenn der Schläger in der Spielposition gehalten wird. Ist der Lie Angle falsch für einen Spieler, trifft die Schlägerfläche den Ball nicht im Mittelpunkt und die Richtung leidet. Fitting-Studios messen den Lie Angle individuell.

ENThe angle between the shaft and the ground when the club is at address. An incorrect lie angle causes the face to strike the ball off-center, negatively affecting direction.

Links

L

DEUrsprünglicher Golfplatztyp, der direkt an der Küste liegt – auf dem sandigen, grasbewachsenen Übergangsland (dem „link") zwischen Meer und Farmland. Charakteristisch: wenig Bäume, starke Winds, hartes Gras, tiefe Pottbunker, unebene Fairways. St. Andrews, Royal Birkdale, Carnoustie – die Wiege des Golfsports.

ENA traditional coastal course type built on sandy, windswept terrain between the sea and farmland. Characterized by minimal trees, pot bunkers, firm fairways, and strong winds. The birthplace of golf.

Lip Out / Lipper

L

DEDer Ball rollt in Richtung Loch, dreht am Rand (Lip) und springt wieder heraus. Einer der frustrierendsten Momente im Golf. Der Schlag wird gezählt, der Ball ist nicht im Loch.

ENWhen a ball rolls into the edge of the hole but doesn't drop – it circles or deflects off the rim. Counted as a stroke with no credit for nearly holing it.

Local Rules / Platzregeln

L

DEErgänzende Regeln, die von der jeweiligen Clubleitung für besondere Platzbedingungen festgelegt werden. Typische Beispiele: OB-Erleichterung, Spielen von Markierungen, Umgang mit Baustellen. Stehen auf der Rückseite der Scorekarte oder auf Aushängen am 1. Abschlag.

ENSupplemental rules established by the club or committee to address specific course conditions. Found on the scorecard or posted near the first tee.

Loft

L

DEDer Winkel der Schlägerfläche gegenüber einer senkrechten Linie. Viel Loft = hoher Flug, kurze Distanz. Wenig Loft = flacher Flug, große Distanz. Driver: 8–12°, PW: 44–48°, Lob Wedge: 58–64°.

ENThe angle of the clubface relative to vertical. Higher loft produces higher, shorter shots; lower loft produces lower, longer shots.

Loose Impediment

L

DENatürliche, lose Gegenstände (Blätter, Äste, Steine, Tannenzapfen, Erdklumpen), die kein Teil des Platzes und nicht festgewachsen sind. Dürfen überall außer in einem Bunker straf- und regelkonform entfernt werden (seit 2019 auch im Bunker, wenn die lokale Regel dies vorsieht).

ENNatural loose objects (leaves, twigs, stones, pine cones) that can be removed anywhere on the course without penalty, except in certain situations in bunkers.

M

Match Play / Lochspiel

M

DESpielformat, bei dem nicht der Gesamtscore, sondern jedes einzelne Loch für sich entschieden wird. Wer ein Loch gewinnt, liegt „1 up". Das Match endet, sobald ein Spieler so viele Löcher führt, wie noch zu spielen sind. Der Ryder Cup wird im Match Play ausgetragen.

ENA format where each hole is a separate contest. The player who wins more holes wins the match. The overall stroke total is irrelevant.

Medal Play / Stroke Play / Zählspiel

M

DEDas häufigste Spielformat im offiziellen Turniergolf: Jeder Schlag wird gezählt, der Gesamtscore entscheidet. Fast alle Major-Turniere werden im Stroke Play ausgetragen. Gegensatz: Match Play.

ENThe most common tournament format – every stroke counts and the total determines the winner. Most major championships use stroke play.

Medal Round

M

DEEine offizielle Stroke-Play-Runde, die für das Handicap oder eine Turnierrangliste zählt. Jeder Schlag muss korrekt eingetragen und die Karte eingereicht werden.

ENAn official stroke play round counting toward handicap or a competition ranking. Every stroke must be recorded and the card submitted.

Mulligan

M

DEInoffizieller zweiter Versuch nach einem schlechten Schlag, ohne Strafschlag – nicht regelkonform, aber auf Freundschaftsrunden weitverbreitet. Ursprung unklar; eine populäre Geschichte führt den Begriff auf einen Golfer namens David Mulligan aus den 1920ern zurück.

ENAn informal "do-over" after a poor shot, taken without penalty. Not permitted under the rules of golf but widely used in casual play.

N

Nassau

N

DEBeliebtes Wettspielsystem, bei dem drei separate Wetteinsätze gespielt werden: Vorneun, Rückneun und Gesamtrunde. Klassisch auf Clubs weltweit – ermöglicht es, trotz schlechtem Start oder Ende noch etwas zu gewinnen.

ENA bet comprising three separate wagers: front nine, back nine, and overall. Popular in club golf as it allows recovery from a bad start or finish.

Net Score / Netto-Ergebnis

N

DEDas Ergebnis nach Abzug des Course Handicaps vom Brutto-Score. Bei einem Brutto von 90 und einem Course Handicap von 18 ergibt sich ein Netto-Score von 72. Grundlage aller Handicap-Turnierwertungen.

ENThe score after subtracting the player's course handicap from the gross score. The basis for all handicap-adjusted competitions.

O

Offset

O

DEBauliche Eigenschaft eines Eisens, bei der der Schlägerkopf etwas hinter dem Schaft zurückgesetzt ist. Offset-Schläger schließen die Schlägerfläche im Moment des Aufpralls leichter und helfen Anfängern, den Ball besser in die Luft zu bekommen.

ENA design feature where the leading edge of the clubface is set back behind the shaft. Helps square the face at impact – particularly useful for beginners.

Out of Bounds (OB)

O

DEDer Bereich außerhalb der Spielgrenzen des Platzes, meist durch weiße Pfähle oder Linien markiert. Ein Ball in OB ist verloren – der Spieler muss vom Ursprungsort erneut spielen und erhält einen Strafschlag (Schlag und Distanz). Seit 2019 gibt es in bestimmten Turnieren die „Local Rule für OB" als Alternative.

ENThe area outside the defined boundaries of the course, typically marked by white stakes. A ball hit OB requires a replay from the original spot with a one-stroke penalty (stroke and distance).

Overclub / Underclub

O

DEDen falschen Schläger wählen – Overclubbing bedeutet, mehr Distanz zu erzeugen als gewünscht; Underclubbing zu wenig. Ein häufiger Fehler: Amateure unterschätzen ihre Distanz und spielen systematisch zu kurz.

ENChoosing the wrong club – overclubbing means hitting farther than needed; underclubbing means coming up short. Most amateurs systematically underclub.

P

Par

P

DEDie Schlagzahl, die ein Scratch-Golfer (Handicap 0) an einem Loch oder auf einer Runde brauchen sollte. Par-3: bis 229 Meter, Par-4: 229–434 Meter, Par-5: 434–630 Meter. Gesamt-Par einer Runde ist meist 70, 71 oder 72.

ENThe expected number of strokes for a scratch golfer to complete a hole or course. Par 3: up to 250 yards; par 4: 250–470 yards; par 5: 470–690 yards.

Par Save

P

DEDas Retten eines Pars nach einem schwierigen Schlag – z. B. ein langer Bunker-Ausstieg und dann eingelockt, oder ein weiter Annäherungsschlag nach einem OB. Ähnlich dem Sand Save, aber aus anderen Schwierigkeiten.

ENMaking par despite a difficult situation – such as a long bunker shot followed by a holed putt, or recovering from a wayward tee shot.

Penalty Area / Penalty-Zone

P

DEWasserläufe, Seen, Teiche und andere als Hindernis definierte Bereiche, markiert durch rote oder gelbe Pfähle/Linien. Rote Penalty Areas bieten mehr Erleichterungsoptionen als gelbe. Seit der Regelrevision 2019 ersetzt „Penalty Area" den früheren Begriff „Wasserhindernis".

ENAreas of water (or other defined areas), marked with red or yellow stakes/lines. Replaced the term "water hazard" in the 2019 rules revision. Red areas offer more relief options than yellow.

Penalty Stroke / Strafschlag

P

DEEin Schlag, der dem Score hinzugefügt wird als Strafe für einen Regelverstoß oder als Erleichterungsgebühr. Typische Strafschläge: Ball verloren (1), OB (1), Unspielbar (1), Penalty Area (1).

ENA stroke added to the score as a penalty for a rules violation or as payment for taking relief. Common: lost ball (1), OB (1), unplayable (1), penalty area (1).

Pin / Flagstick

P

DEUmgangssprachlich für den Flagstick – den Stab mit Fahne, der die Lochposition auf dem Grün markiert. „Auf die Pin spielen" bedeutet, direkt auf die Fahne zu zielen. Die Position des Pins ändert sich täglich.

ENInformal term for the flagstick. "Playing at the pin" means aiming directly at the flag. Pin positions change daily.

Pin High / Fahne hoch

P

DEDer Ball liegt auf einer Höhe mit dem Loch, aber links oder rechts daneben. Das bedeutet: Länge war perfekt, nur die seitliche Genauigkeit hat gefehlt. Ein Pin-High-Ergebnis wird oft als positiv gewertet, weil die Entfernungskontrolle stimmte.

ENThe ball has stopped at the same distance as the pin from the tee, but to the left or right. The distance was correct, just the direction was off.

Pitch Shot / Pitch

P

DEAnnäherungsschlag aus mittlerer Entfernung mit hohem Flug und kurzem Rollout. Gespielt mit einem Pitching Wedge oder einem anderen Wedge. Der Ball soll möglichst nahe an der Fahne landen und wenig weiterrollen. Unterschied zum Chip: mehr Luft, weniger Roll.

ENA higher, shorter approach shot with minimal rollout, played with a wedge. More airtime and less roll than a chip shot.

Playing Through / Vorspielen lassen

P

DEWenn eine langsamere Gruppe einer schnelleren gestattet, an ihr vorbeizuziehen. Etikette-Pflicht, wenn man erkennbar langsamer spielt und eine Gruppe sich aufgestaut hat.

ENThe act of allowing a faster group to pass and play ahead. A basic courtesy in golf etiquette when pace of play differences exist.

Provisional Ball / Provisorischer Ball

P

DEEin zweiter Ball, der gespielt wird, wenn der erste möglicherweise verloren oder im OB gelandet ist – um Zeit zu sparen. Wird der Originalball gefunden, gilt der Provisional als annulliert. Findet man ihn nicht, wird mit dem Provisional weitergespielt (plus Strafschlag).

ENA second ball played when the original may be lost or out of bounds, to save time. If the original ball is found in bounds, the provisional is abandoned.

Pull

P

DEGerader Schlag nach links (beim Rechtshänder), ohne Kurve. Entsteht durch eine außen-nach-innen Schwungbahn mit quadratischer Schlägerfläche. Unterschied zum Hook: kein Kurvenflug, nur eine Verschiebung der Flugbahn nach links.

ENA straight shot that goes directly to the left (for right-handers), without curve. Caused by an out-to-in swing path with a square face at impact.

Punch Shot

P

DEFlacher, niedriger Schlag mit betontem Hände-voraus-Treff und abgebrochenem Follow-through. Ideal bei Wind oder unter Ästen. Der Ball bleibt tief und hat viel Roll. Klassischer Schlag auf Links-Plätzen.

ENA low, penetrating shot played with the hands ahead at impact and an abbreviated follow-through. Ideal in wind or when a low trajectory is needed under obstacles.

Push

P

DEGerader Schlag nach rechts (beim Rechtshänder), ohne Kurve. Entsteht durch eine innen-nach-außen Schwungbahn mit offener Schlägerfläche. Unterschied zum Slice: kein Kurvenflug.

ENA straight shot to the right (for right-handers), without curve. Caused by an in-to-out path with an open clubface at impact.

Putt / Putten

P

DEDer Schlag auf dem Grün mit dem Putter – ein rollendes Spiel mit dem Ziel, den Ball ins Loch zu befördern. Putting macht statistisch über 40 % aller Schläge einer Runde aus und ist der entscheidende Faktor für niedrige Scores.

ENA stroke made on the putting green with a putter. Putting accounts for roughly 40% of all strokes in a round and is the single biggest factor in scoring.

Putter

P

DEDer Schläger für das Grün. Fast senkrechte Schlägerfläche (3–4° Loft), designed zum Rollen des Balls. Klassische Formen: Blade (flach, für präzises Spieler), Mallet (groß, stabiler für Einsteiger). Länge variiert: Standard (~86 cm) und Belly Putter oder Long Putter (gelegentlich eingesetzt, aber teils geregelt).

ENThe club designed for putting. Nearly vertical face (3–4° loft) to roll the ball. Comes in blade (traditional) and mallet (more forgiving) styles.

R

R&A

R

DEThe Royal and Ancient Golf Club of St Andrews – eine der ältesten und einflussreichsten Golforganisationen. Zusammen mit der USGA gibt die R&A die globalen Golfregeln heraus, zuletzt grundlegend revidiert 2019.

ENThe Royal and Ancient Golf Club of St Andrews – one of the governing bodies of golf, jointly responsible with the USGA for writing and administering the rules of golf.

Range Finder / Entfernungsmesser

R

DEGerät (Laser oder GPS), das die Entfernung zum Ziel misst. Laser-Rangefinder sind auf fast allen Plätzen erlaubt; GPS-Uhren ebenfalls. In manchen Turnieren können sie eingeschränkt sein – Platzregeln beachten.

ENA device (laser or GPS) measuring distance to a target. Laser rangefinders and GPS watches are permitted on most courses and in most competitions; check local rules.

Reading the Green / Grün lesen

R

DEDie Analyse der Grünkonturen, Steigungen, Grasrichtungen und des Breaks, um die optimale Puttlinie und -kraft zu bestimmen. Manche Spieler lesen das Grün von hinten, manche aus der Hocke, manche nutzen AimPoint-Methoden. Eine der schwierigsten Fähigkeiten im Golf.

ENThe process of analyzing the green's slope, grain, and contour to determine the ideal line and speed for a putt.

Recovery Shot

R

DEEin Schlag aus einer schwierigen Lage (hinter Bäumen, im tiefen Rough, neben einem Bunker), mit dem Ziel, den Ball wieder in eine spielbare Position zu bringen. Gute Recovery-Fähigkeit ist ein Merkmal niedriger Handicaps.

ENA shot played from a difficult position to return the ball to a playable situation. Strong recovery ability is a hallmark of low-handicap players.

Rough

R

DEDas länger gemähte Gras neben Fairway und Grün. Im Rough ist die Kontrolle über Spin und Distanz stark eingeschränkt. Primary Rough liegt direkt neben dem Fairway (leicht), Secondary Rough ist länger und schwieriger, Deep Rough kann eine Katastrophe bedeuten.

ENThe longer grass bordering the fairway and greens. The rough makes clean contact and spin control more difficult; deeper rough severely limits shot options.

Round / Runde

R

DEEine vollständige Runde Golf umfasst 18 Löcher. Neun-Loch-Runden gelten als „halbe Runde" und haben eigene Handicap-Berechnungsregeln. Typische Dauer einer 18-Loch-Runde zu Fuß: 3,5 bis 4,5 Stunden.

ENA complete round of golf consists of 18 holes. A nine-hole round takes roughly half the time and has specific rules under WHS for handicap purposes.

Rub of the Green

R

DEWenn ein in Bewegung befindlicher Ball durch einen äußeren Einfluss (Wind, Zuschauer, Tier) unbeabsichtigt abgelenkt oder aufgehalten wird, ohne dass Spieler oder Caddie beteiligt sind. Kein Strafschlag – der Ball wird gespielt, wie er liegt. „Das ist das Golf."

ENWhen a ball in motion is accidentally deflected by an outside influence (spectator, animal, wind). No penalty – the ball is played as it lies. "That's golf."

S

Sand Save

S

DEDas erfolgreiche Retten eines Par (oder besser) aus einem Bunker – also Ball aus dem Bunker spielen und einmal einlochen. Sand-Save-Prozentsatz ist eine wichtige Short-Game-Statistik.

ENSuccessfully making par or better from a bunker. The sand save percentage measures how often a player gets up and down from a bunker.

Sandbagger

S

DEGolfer, der absichtlich ein höheres Handicap hält, als seiner tatsächlichen Spielstärke entspricht – um bei Handicap-Turnieren einen unfairen Vorteil zu haben. In der Golfgemeinschaft verpönt und in einigen Ligen mit Sperren geahndet.

ENA player who deliberately maintains a higher handicap than their true ability in order to gain an unfair advantage in handicap competitions. Widely frowned upon.

Score Differential

S

DEDie Grundlage der WHS-Handicap-Berechnung: Score Differential = (Adjusted Gross Score − Course Rating) × (113 / Slope Rating). Drückt aus, wie gut eine Runde relativ zur Platzschwierigkeit gespielt wurde.

ENThe basis of WHS handicap calculation: (Adjusted Gross Score − Course Rating) × (113 / Slope Rating). Measures how a round compares to course difficulty.

Scorecard / Scorekarte

S

DEDie offizielle Karte, auf der Schläge pro Loch eingetragen werden. Im Stroke Play muss die Karte korrekt ausgefüllt, von einem Marker gegengezeichnet und nach der Runde eingereicht werden. Falsch eingetragene oder niedrigere Scores führen zur Disqualifikation – zu hohe Scores zählen.

ENThe official record of strokes per hole. In stroke play, it must be accurately completed, signed by the marker, and submitted. Incorrect lower scores mean disqualification; higher scores stand.

Scratch

S

DEEin Scratch-Golfer hat ein Handicap von 0 – er spielt im Durchschnitt Par. Weniger als 2 % aller registrierten Golfer weltweit spielen auf Scratch-Niveau.

ENA scratch golfer has a handicap of 0, meaning they play to par on average. Fewer than 2% of all registered golfers worldwide play to scratch.

Shaft

S

DEDer Schaft des Schlägers – verbindet Griff und Schlägerkopf. Materialien: Stahl (schwerer, kontrollierbarer) oder Graphit (leichter, mehr Distanz). Länge und Flex des Schafts sind entscheidend für optimalen Energieübertrag und Timing.

ENThe club's shaft connecting grip and head. Materials: steel (heavier, more controlled) or graphite (lighter, more distance). Shaft length and flex significantly affect timing and energy transfer.

Shaft Flex / Schaftflex

S

DEDie Biegsamkeit des Schafts, eingeteilt in: Extra Stiff (X), Stiff (S), Regular (R), Senior (A), Ladies (L). Langsame Schläger profitieren von weicherem Flex (mehr Energieübertrag), schnelle Schläger von hartem Flex (mehr Kontrolle).

ENThe stiffness of the shaft – rated from Extra Stiff (X) to Ladies (L). Slower swingers benefit from more flexible shafts; faster swingers need stiffer shafts for control.

Shank / Schlägerhals-Fehler

S

DEDer gefürchtete Treffer am Hosel statt an der Schlägerfläche – der Ball fliegt in einem 45-Grad-Winkel nach rechts. Einer der schlimmsten Fehlschläge im Golf. Oft tritt er beim Chip oder kurzen Pitch auf, wenn der Spieler zu nah am Ball steht oder die Hände zu weit nach innen zieht.

ENA mis-hit where the ball strikes the hosel of the club rather than the face, sending it sharply to the right. Widely considered the most dreaded shot in golf.

Short Game

S

DEAlle Schläge rund ums Grün und auf dem Grün – Chips, Pitches, Bunker-Schläge und Putts. Statistisch entscheidet das Short Game über 60 % aller Scores. „Drive for show, putt for dough" – ein klassischer Golfspruch.

ENAll shots played around and on the green – chips, pitches, bunker shots, and putts. The short game accounts for over 60% of scores.

Shotgun Start

S

DETurnierformat, bei dem alle Flights gleichzeitig von verschiedenen Löchern aus starten – auf Signal einer Startpistole (oder einer Sirene). Ideal für große Turniere, bei denen alle Teilnehmer zur gleichen Zeit starten und beenden sollen.

ENA tournament format where all groups start simultaneously from different holes. Used in large events so all players finish at roughly the same time.

Slice

S

DEStarke, unkontrollierte Kurve des Balls nach rechts (beim Rechtshänder) – das häufigste Problem von Anfängern. Entsteht durch eine außen-nach-innen-Schwungbahn mit offener Schlägerfläche, die starken Sidecut-Spin erzeugt. Ein typischer Slice verliert erheblich an Distanz.

ENA shot that curves sharply to the right (for right-handers). The most common fault among beginners, caused by an out-to-in swing path with an open clubface.

Slope Rating

S

DEEine Zahl zwischen 55 und 155, die die relative Schwierigkeit eines Platzes für einen Bogey-Spieler im Vergleich zu einem Scratch-Golfer ausdrückt. Slope 113 = Durchschnitt. Je höher die Slope, desto mehr Vorgabeschläge erhält ein Handicap-Spieler.

ENA number from 55 to 155 rating the difficulty of a course for a bogey golfer relative to a scratch golfer. A slope of 113 is average. Higher slope means more handicap strokes are allocated.

Snowman

S

DEUmgangssprachlich für eine 8 auf einem Loch – die Form der 8 erinnert an einen Schneemann. Das Vermeiden eines Snowman ist oft ein realistisches Ziel für Einsteiger.

ENSlang for a score of 8 on a hole – the number resembles a snowman. Avoiding a snowman is a common goal for beginners.

Splash Shot

S

DEEin Bunker-Schlag, bei dem der Schläger hinter dem Ball in den Sand eindringt und ihn auf einem Sandkissen aus dem Bunker „herausspritzt". Typische Technik mit Sand Wedge: offen stehende Schlägerfläche, weicher Schwung, Ball im vorderen Drittel des Stands.

ENThe bunker shot technique where the club enters the sand behind the ball, splashing it out on a cushion of sand. An open face and shallow swing are key.

Square (Schlägerfläche)

S

DEDie Schlägerfläche steht im rechten Winkel zur Ziellinie – weder offen noch geschlossen. Eine square Fläche beim Aufprall ist das Ziel jedes geraden Schlags.

ENThe clubface is perpendicular to the target line – neither open nor closed. A square face at impact is the goal for straight shots.

Stableford

S

DEWertungssystem, bei dem Punkte statt Schläge gezählt werden. Punkte pro Loch: Doppel-Bogey oder schlechter = 0, Bogey = 1, Par = 2, Birdie = 3, Eagle = 4, Albatross = 5. Vorteil: ein schlechtes Loch ruiniert nicht die ganze Runde.

ENA scoring system using points instead of strokes. Standard: double bogey or worse = 0, bogey = 1, par = 2, birdie = 3, eagle = 4. One bad hole doesn't destroy the round.

Stance / Stand

S

DEDie Fußposition und Körperhaltung des Spielers beim Aufstellen zum Schlag. Schulterbreiter Stand für volle Schläge, engerer Stand für Wedge-Schläge. Stance beeinflusst Balance, Drehung und Schwungbahn.

ENThe foot position and body posture a player takes before making a shot. Shoulder-width for full shots, narrower for short irons and wedges.

Stroke & Distance / Schlag und Distanz

S

DEDie härteste Strafe im Golf: Der Spieler erhält einen Strafschlag UND muss vom ursprünglichen Ort erneut spielen – verliert also den zurückgelegten Weg. Gilt bei Out-of-Bounds und verlorenem Ball.

ENThe harshest standard penalty in golf: one stroke added plus the player must replay from the original location, losing all distance gained.

Stroke Index / Vorgabeloch (SI)

S

DEDie Nummerierung der Löcher nach ihrer Schwierigkeit – von 1 (schwerstes Loch) bis 18 (leichtestes). Bestimmt, an welchen Löchern ein Spieler seinen Handicap-Schlag erhält. Ein Spieler mit Handicap 10 bekommt Schläge an den Löchern mit SI 1–10.

ENA ranking of holes by difficulty, from 1 (hardest) to 18 (easiest), used to allocate handicap strokes. A player with handicap 10 receives strokes on holes with SI 1–10.

Strokes Gained (SG)

S

DEEine moderne Statistikmethode aus dem Profigolf, die misst, wie viele Schläge ein Spieler gegenüber dem Feld gewinnt oder verliert – aufgeteilt nach Bereichen: SG: Off the Tee, SG: Approach, SG: Around the Green, SG: Putting. Entwickelt von Mark Broadie an der Columbia University.

ENAn advanced statistical framework measuring strokes gained or lost relative to a benchmark across different areas: off the tee, approach, around the green, and putting. Developed by Mark Broadie at Columbia University.

Sudden Death / Stechen

S

DEPlayoff-Format, bei dem nach Gleichstand nach regulärer Rundenanzahl weitere Löcher gespielt werden, bis ein Spieler ein Loch alleine gewinnt. Dramatischstes Format im Profigolf.

ENA playoff format where tied players continue hole by hole until one player wins a hole outright. The most dramatic format in professional golf.

Sweet Spot

S

DEDie optimale Treffzone auf der Schlägerfläche – bei Treffern im Sweet Spot wird maximale Energie auf den Ball übertragen, minimale Vibration an der Hand gespürt. Größere Schlägerkopfvolumen = größerer Sweet Spot = mehr Fehlertoleranz.

ENThe ideal contact point on the clubface that transfers maximum energy with minimal vibration. Larger club heads generally have a larger sweet spot.

Swing Plane / Schwungebene

S

DEDie imaginäre Ebene, in der der Schläger beim Schwung geführt wird. Ein korrekter On-Plane-Schwung erzeugt konsistente Kontakte. Ein Over-the-Top-Schwung (außen-nach-innen) führt zu Slices und Pulls; ein zu flacher Schwung zu Hooks.

ENThe imaginary plane along which the club travels during the swing. On-plane swings produce consistent contact; off-plane swings create hooks, slices, pulls, and pushes.

Swing Speed / Schwunggeschwindigkeit

S

DEDie Kopfgeschwindigkeit des Schlägers beim Aufprall, gemessen in mph oder km/h. PGA Tour-Durchschnitt: ~113 mph (182 km/h) mit dem Driver. Durchschnittsamateur: ~90–95 mph (145–153 km/h). Höhere Swing Speed = mehr potenzielle Distanz.

ENThe speed of the clubhead at impact, measured in mph or km/h. PGA Tour average with a driver: ~113 mph. Average amateur: ~90–95 mph. Higher speed means more potential distance.

T

Tap-In

T

DEEin sehr kurzer Putt – so nah am Loch, dass er als sicher gilt und nur noch „hineingeklopft" werden muss. Im Stroke Play muss er trotzdem gespielt werden, da kein Gimme existiert.

ENA very short putt from just inches away from the hole. Must still be played in stroke play; often conceded in match play.

Tee / Tee-Peg

T

DEKleiner Holz- oder Kunststoffstift, auf den der Ball zum Abschlag gesteckt wird. Erlaubt nur auf der Tee-Box beim ersten Schlag des Lochs. Höhe des Tees beeinflusst Abflugwinkel und Spin – bei Driverabschlägen wird höher geteet als bei Eisen-Abschlägen.

ENA small peg (wood or plastic) used to elevate the ball for the first stroke on a hole. Only permitted on the teeing area. Tee height affects launch angle and spin.

Tee Box / Abschlagplatz

T

DEDer markierte Startbereich jedes Lochs, von dem aus der erste Schlag gespielt wird. Enthält meist mehrere Abschlagmarkierungen für unterschiedliche Spielstärken: Championship/Black (am längsten, für Pros und Scratch-Golfer), White, Yellow, Red (am kürzesten). Viele Clubs nutzen auch Blue und Gold für verschiedene Altersgruppen.

ENThe designated starting area for each hole. Typically features multiple tee markers (championship, white, yellow, red) for different skill levels and distances.

Texas Wedge

T

DEUmgangssprachlicher Ausdruck dafür, den Putter von außerhalb des Grüns zu verwenden – wenn der Boden trocken und fest ist und ein Putter kontrollierbarer als ein Chip-Schlag erscheint. Auf Links-Plätzen häufig.

ENUsing the putter from off the green. Common in links golf and dry conditions where rolling the ball is more reliable than chipping.

Thin Shot / Thin / Dünn

T

DEDer Schläger trifft den oberen Teil des Balls statt der Mitte – der Ball fliegt flach, sehr schnell und mit wenig Kontrolle. Meist landet er deutlich hinter dem Grün oder rollt weit durch. Auch „Blader" oder „Skulled" genannt.

ENHitting the ball above its equator, producing a low, fast shot with little control. Also called "blading" or "skulling" the ball.

Titleist Effect

T

DEKein offizieller Begriff, aber im Golfjargon verbreitet: der Effekt, dass Golfer mit teurem Equipment oft nicht besser spielen als mit günstigem. „Der Ball macht's nicht" – Technik schlägt Equipment.

ENInformal term for the phenomenon where expensive equipment doesn't automatically improve performance. Technique consistently outperforms equipment upgrades.

Topping / Topped Shot

T

DEExtremform des Thin Shots – der Schläger trifft nur den oberen Teil des Balls, der Ball rollt kurz auf dem Boden dahin. Häufiger Anfängerfehler bei steigendem Kopf im Schwung (Head Up).

ENAn extreme thin shot where the club catches only the very top of the ball, causing it to roll along the ground. Common among beginners who raise their head during the swing.

Triple Bogey

T

DEDrei Schläge über Par an einem Loch. Bei Stableford gibt es dafür keine Punkte. Im Stableford-Turnierspiel wird nach dem dritten Schlag über Par häufig aufgehört (Maximum Score).

ENThree strokes over par on a hole. In Stableford competition, this scores zero points; many Stableford formats use a maximum score to keep pace of play.

U

Unplayable Ball / Unspielbar

U

DEWenn ein Spieler seinen Ball für unspielbar hält (z. B. hinter einem Baum, in einem Dornengebüsch), kann er ihn mit einem Strafschlag nach den Erleichterungsoptionen aus Regel 19 weiterspielen. Das Recht, einen Ball für unspielbar zu erklären, steht immer dem Spieler zu – außer in einer Penalty Area.

ENWhen a player decides they cannot play their ball from where it lies, they may declare it unplayable and take relief with a one-stroke penalty under Rule 19. The player always has this right, except in a penalty area.

Up and Down

U

DEDas erfolgreiche Retten eines Pars (oder besser) aus einer Lage außerhalb des Grüns – in zwei Schlägen: ein Annäherungsschlag aufs Grün (Up), ein Putt ins Loch (Down). Die Up-and-Down-Prozentzahl ist ein Schlüsselindikator für Short-Game-Qualität.

ENGetting the ball into the hole in two shots from off the green – one approach shot (up) and one putt (down). The up-and-down percentage is a key short game statistic.

USGA

U

DEUnited States Golf Association – der amerikanische Golfverband, der gemeinsam mit der R&A die weltweiten Golfregeln herausgibt und das World Handicap System mitentwickelt hat. Veranstaltet die US Open und weitere Major-Turniere.

ENThe United States Golf Association, one of the two governing bodies of golf worldwide (with the R&A). Issues the rules and conducts major championships including the US Open.

V

Vardon Grip

V

DEDer meistverwendete Griff im Golf: der kleine Finger der rechten Hand (beim Rechtshänder) überlappt den Zeigefinger der linken Hand. Benannt nach dem sechsfachen British-Open-Champion Harry Vardon. Fördert eine gleichmäßige Druckverteilung und Handgelenkarbeit.

ENThe most common grip in golf: the right pinky overlaps the left index finger (for right-handers). Named after six-time Open Champion Harry Vardon.

W

Waggle

W

DEDas rhythmische Hin-und-Herbewegen des Schlägers kurz vor dem Schlag. Dient der Entspannung der Hände, der Einstellung des Rhythmus und der Aktivierung der richtigen Muskeln. Viele Profis haben individuelle Waggle-Routinen als Teil ihres Pre-Shot-Rituals.

ENThe rhythmic movement of the club before starting the swing. Helps release tension in the hands, establish rhythm, and activate the correct muscles. Many professionals have distinctive waggle routines.

Waste Area

W

DESandiger, nicht gepflegter Bereich eines Platzes – ähnlich einem Bunker, aber offiziell kein Bunker. Im Gegensatz zum Bunker darf der Schläger im Waste Area vor dem Schlag aufgesetzt werden (Grounding erlaubt). Muss als solches auf der Scorekarte oder in den Platzregeln ausgewiesen sein.

ENA sandy area that resembles a bunker but is not a designated bunker. Unlike a bunker, the club may be grounded before the shot. Must be specifically designated in local rules.

Wedge

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DESchläger mit hohem Loft für kurze Annäherungsschläge, Bunker und Pitches. Wichtigste Typen: Pitching Wedge (PW, ~46°), Gap Wedge (GW, ~50°), Sand Wedge (SW, ~56°), Lob Wedge (LW, ~60°). Das richtige Wedge-Setup (sogenannte Gapping) ist entscheidend für ein funktionierendes Short Game.

ENA high-lofted club for short approaches, bunker shots, and pitches. Main types: Pitching Wedge (~46°), Gap Wedge (~50°), Sand Wedge (~56°), Lob Wedge (~60°).

WHS – World Handicap System

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DEDas seit Januar 2020 weltweit einheitliche Handicap-System, entwickelt von den sechs führenden Golfverbänden (R&A, USGA, Golf Australia, EGA, CONGU, SAGA). Löst sechs zuvor unterschiedliche nationale Systeme ab. Berechnet den Handicap Index auf Basis der Score Differentials der besten 8 der letzten 20 Runden.

ENThe unified global handicap system introduced in 2020. Developed by six governing bodies to replace six different national systems. Calculates a Handicap Index from the best 8 score differentials of the last 20 rounds.

Wood / Holz

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DESchlägertyp mit großem, rundem Kopf für maximale Distanz. Trotz des Namens bestehen moderne Woods aus Metall oder Composit. Driver = 1er Holz. 3er- und 5er-Holz sind „Fairway Woods", die sowohl vom Abschlag als auch vom Fairway gespielt werden.

ENA club with a large, rounded head for maximum distance. Despite the name, modern woods are made of metal or composite materials. The driver is a 1-wood; fairway woods (3, 5) are used from the tee and fairway.

Wrist Hinge / Handgelenkwinkel

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DEDie Beugung der Handgelenke im Rückschwung – ein wichtiger Energiespeicher. Zu wenig Hinge reduziert die Schlägerkopfgeschwindigkeit; zu viel führt zu unkontrollierter Schlägerfläche. Timing des Hinge ist entscheidend.

ENThe cocking of the wrists during the backswing. Proper wrist hinge stores energy for the downswing. Too little reduces clubhead speed; too much creates control issues.

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Yardage / Entfernung

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DEDie Schlagdistanz, meist in Yards gemessen (1 Yard = 0,914 Meter). GPS-Uhren, Distanzmessgeräte (Laser-Rangefinder) und Yardage-Bücher geben Entfernungen zu Front, Middle und Back des Grüns sowie zu Bunkern und Hindernissen an. In Europa werden Entfernungen teils in Metern angegeben.

ENThe distance measurement used in golf, traditionally in yards (1 yard = 0.914 m). GPS devices, rangefinders, and yardage books provide distances to the green and key hazards.

Yips

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DEEin psychologisch-motorisches Phänomen, bei dem Golfer unter Druck unkontrollierte Zuckbewegungen im Handgelenk oder Arm erleiden – meist beim Putten. Viele Profis haben ihre Karriere wegen der Yips beendet (z. B. Bernhard Langer kämpfte jahrelang dagegen an). Trainingsansätze: Anchorputter, Cross-Hand Grip, Claw-Grip.

ENAn involuntary wrist or hand twitch during putting, typically caused by anxiety. Can be career-threatening for professionals. Coping strategies include grip changes, putting style alterations, and mental training.